Ein großer Erfolg – 15. BRZ Intensivseminar gynäkologische Endokrinologie & Reproduktionsmedizin

Trotz Bahnstreik

Trotz widriger Umstände waren alle Teilnehmer gekommen!

******

Das 15. BRZ-Intensivseminar, mit dem wir eine jahrelange Tradition fortsetzen, war völlig ausgebucht! Wir danken allen Teilnehmern, den Referenten und den Vertretern der Sponsoren, dass sie dem Bahnstreik getrotzt und dazu beigetragen haben, auch dieses 15. Seminar zu seinem großen Erfolg zu verhelfen.

Für alle, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten: Der Termin für das 16. BRZ Intensivseminar steht bereits fest.

23. bis 25. Januar 2025wie immer in Berlin!

Das war das 15. Seminar!

15. Intensiv Cover

Alle Bereiche des Gebiets, frisch aufbereitet, praxisnah berichtet. Interaktiv, Zeit für Fragen an die Experten und Zeit für den so wesentlichen Erfahrungsaustausch. Lernen und Beisammensein in entspannter und gut organisierter Atmosphäre – all das zeichnet dieses Seminar seit Jahren aus und macht es zu einer der beliebtesten Fortbildungen auf dem sich so rasant entwickelnden Gebiet.  Wie immer ist die Anzahl der Teilnehmer begrenzt.

  • Die Ärztekammer Berlin hat das Seminar zertifiziert. Für die Teilnahme an allen drei Seminartagen erhalten Sie 26 Fortbildungspunkte!
  • Sowohl die BVF-Akademie als auch die DGGG haben die Teilnahme an der Veranstaltung empfohlen.

Wir danken für die großzügige finanzielle Unterstützung:

Besins Healthcare GmbH
FERRING Arzneimittel GmbH
Gedeon Richter GmbH 
Merck KGaA
Organon Healthcare GmbH
Theramex Germany GmbH

 

Auszug aus dem D.I.R-Jahrbuch 2022 für die Öffentlichkeit

November 2023

Ein Auszug aus dem kompletten Jahrbuch des Deutschen IVF-Registers 2022, das speziell für die Kommunikation mit Journalistinnen, aber auch Patientenpaaren geeignet ist.

IVF JAHRESTREFFEN 2024 in HAMBURG 22. bis 23.11.2024

Save the Date!

„Handelskammer Hamburg“
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

BRZ-Herbsttreffen im Rahmen des Treffens!

2. Fachtag des Projekts „KompKi“ – Kompetenzzentrum Kinderwunsch ganztags in Berlin oder virtuell

15. November 2023 in Berlin

Das Projekt-Team Kompetenzzentrum Kinderwunsch (KompKi) lädt zum 2. Fachtag ein, der unter dem Motto

„Zukunftsplanung Kompetenzzentrum Kinderwunsch – Interdisziplinäre Perspektiven im Austausch“ steht.

Zeit 15. November 2023 von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort  Hotel Aquino, Hannoversche Strasse 5b, 10115 Berlin

Teilnahmeform
in Präsenz oder auch online

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Die Fortbildungspunkte für die Veranstaltung sind bei der Ärztekammer beantragt. Die Veranstaltung steht unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. med. Heribert Kentenich, Fertility Center Berlin.

Ziel des Fachtages ist es, entlang von Vorträgen und interaktiven Workshops die Perspektiven zentraler Akteur*innen rund um das Thema unerfüllter Kinderwunsch zu beleuchten, interdisziplinär zu diskutieren und das Bewusstsein für die heterogene Bedeutsamkeit des Themas Kinderwunsch zu erweitern. Gefördert wird das Projekt sowie die Durchführung des Fachtages vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Wir freuen uns besonders, dass Ekin Deligöz, parlamentarische Staatssekretärin des BMFSFJ, zur Eröffnung des Fachtages ein Grußwort sprechen wird.

Folgende Programminhalte erwarten Sie

  • Die ersten Zwischenergebnisse aus unserer KompKi-Fragebogenerhebung.
  • Darüber hinaus wird Ihnen Prof. Dr. med. Stefan Siegel Einblick in die sexualpsychologische Perspektive auf den Kinderwunsch sowie Hinweise auf geeignete Gesprächstechniken zur Verbalisierung der sexualpsychologischen Aspekte geben.
  • Am Nachmittag können Sie zwischen sieben Workshops (fünf in Präsenz, zwei online) wählen und die Vielfalt der Perspektiven auf das Thema Kinderwunsch vertiefen.
  • Eine Plenumsdiskussion mit dem wissenschaftlichen Beirat des KompKi-Projektes schließt den Fachtag ab und lässt nochmals Raum für eine diskursive Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderwunsch. In der Plenumsdiskussion werden mit dabei sein: Prof. Dr. Ralf Dittrich (Universitätsklinikum Erlangen), Prof. Dr. med. Heribert Kentenich (Fertility Center Berlin), Dr. phil. Petra Thorn (Psychosoziale Kinderwunschberatung), Monika Uszkoreit M.A. (Berufsverbands Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschland e.V.) und Prof. Dr. Tewes Wischmann (Universitätsklinikum Heidelberg).

Das ausführliche Programm des Fachtages sowie das Kurzportrait des Projektes „KompKi“

Projektleitung
Prof. Dr. Birgit Mayer-Lewis
Website: www.kompki.de
LinkedIn-Profil

„Junge Forschung im Fokus“ – machen Sie Ihr Thema publik

Bewerben Sie sich unter brz@repromed.de bis Ende des Jahres 2023

Seit 2016 engagiert sich der BRZ, gemeinsam mit dem Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie sowie dem Rubrik-Herausgeber N.N.R. Nassar (Mitglied des BRZ) bei der Unterstützung der Jungen Forscher und Forscherinnen und ihren Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und den angrenzenden Wissenschaften.

Der neuste Beitrag:

 

Junge Forschung im Fokus – Das ist unser Angebot

Professionelles Kurz-Video über Forschungsprojekt und Autoren

Ein professionelles Filmteam wird die Autoren bei der Darstellung der Forschungsarbeit begleiten, sie bei der Entwicklung der Videopräsentation unterstützen sowie die filmische Umsetzung durchführen.

Auch die Verbreitung der Arbeit wird neue Wege gehen. Die Nutzung der sozialen Netzwerke Instagram, YouTube (auch im Rahmen des Kanals „Der Kinderwunschkanal“ des BRZ), Facebook werden die Ergebnisse der Jungen Forscher nicht nur national, sondern auch international sichtbar machen.

Gefördert werden

  • Posterpräsentationen und wissenschaftliche Vorträge (sowohl EN als auch D)
  • Promotionsarbeiten
  • Forschungsprojekte
  • Originalarbeiten


Hintergrundinformationen

Das Exposé
Die Darstellung im Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie

BRZ-Herbsttreffen 2023 am Nachmittag des 22. September 2023 im Rahmen des 10. DVR-Kongresses in Bonn

BRZ 2023

Von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr tagt der Verband im Raum „Bonn“ des World Conference Center, Bonn (Veranstaltungsort des DVR-Kongresses).  Wir freuen uns auf viele Teilnehmer! Die offizielle Einladung, eine vorläufige Tagesordnung und mehr erhalten die Mitglieder in Kürze.

10. DVR Kongress 20. bis 22. September in Bonn

September 2023

Kommen Sie zahlreich! Es wird ein wissenschaftlicher, aber auch ein politischer Kongress!
Im Anschluss findet das traditionelle BRZ Herbsttreffen statt.
Das Programm

Aufruf zur Patientinnen-Beteiligung an einer Studie zur vorzeitigen ovariellen Erschöpfung (OPIF-Studie der Univ. Lübeck)

Durch Forschung zu Lösungen

 
Sehr geehrte Patientin,
sind Sie von einer geringen Eizellenreserve betroffen und erleben bisher keinen Therapieerfolg trotz IVF-Behandlung?
Im Rahmen der OPIF-Studie (Ovarian PRP Stimulation for Follicular Activation) überprüfen wir in einer prospektiven, placebo-kontrollierten, randomisierten (4:1), zweiarmigen Studie, den Effekt und die Sicherheit einer einmaligen intraovariellen PRP-Injektion vor geplanter IVF-Behandlung bei Patientinnen mit vorzeitiger ovarieller Erschöpfung bzw. geringer ovarieller Reserve verglichen.
Wir suchen Patientinnen (18-42 Jahren) mit regelmäßigen Zyklusgeschehen, AMH < 0.5 ng/ml, FSH ≤ 25 IU/l und weniger als 4 gewonnen Eizellen im letzten IVF-Zyklus.
Den Ablauf der Studie, sowie Voraussetzungen zur Teilnahme, Ein- und Ausschlußkriterien finden Sie im weiter unten verlinkten Informationsblatt.
Kontakt
Wenn Sie Interesse haben teilzunehmen, laden Sie bitte unten stehenden Fragebogen herunter und senden Sie ihn ausgefüllt an
studie.opif.luebeck@uksh.de.
Im Anschluss wird das Studienteam des Zentrums die Kriterien für den Studieneinschluss prüfen und Sie persönlich und zeitnah per E-Mail oder Telefon kontaktieren. 

Informationsblatt zur Studie und zum Studiendesign

Fragebogen zum Herunterladen

 

Die Filme des BRZ zu den FAQs bei unerfülltem Kinderwunsch, zu Endometriose, Reproduktivem Fenster, zu Kinderwunsch und Adipositas, Mehrlingsgeburten und zum Kinderwunschkonsil

Stand Juli 2023

Auf dem YouTube Kanal des BRZ und ganz wesentlich auch auf Instagram,  laufen die informativen, kurzen Filme, die bei der Aufklärung über wesentliche Aspekte des unerfüllten Kinderwunsches und seiner Behandlung unterstützen. Der BRZ und seine Mitglieder hoffen, neben der Aufklärung mancher Fehlannahmen, mit diesen Filmen das Thema auch weiter ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.

Helfen Sie mit! Nutzen Sie die Filme auch in Ihren Praxen, in Ihren Beratungsstellen – wo auch immer. Nach dem Film zum Thema „Endometriosehaben wir nun 8 kurze Sequenzen zu FAQs bei unerfülltem Kinderwunsch entwickelt, die sicherlich eine große Unterstützung sowohl für Patientenpaare als auch für die Aufklärung in den Zentren und auch in den gynäkologischen Praxen sein werden.

Ein Beispiel aus der Reihe der FAQ-Filme:  Wann sollten Sie unbedingt zum Arzt — Warnsignale!

Alle Filme können entweder über den YouTube Kanal des BRZ verlinkt werden oder bei Wunsch auch für den Einbau auf den eigenen Internetseiten und mehr bereit gestellt werden. Der Einbau ist denkbar einfach. Sie erhalten den direkten Link  auf  Wunsch 

An dieser Stelle möchten wir auch den Ärztinnen und Ärzten danken, die ihre Expertise und ihre Zeit einbringen, damit die Filme auch Wirkung zeigen.

Prof. Dr. Nicole Sänger, Zentrum „Venuskind“ am Universitätsklinikum Bonn (Adipositas, Reproduktives Fenster, Endometriose)
PD Dr. med. Ulrich A. Knuth, Kinderwunsch Valentinshof, Hamburg und BRZ-Vorsitzender (Kinderwunschkonsil)
Dr. med. Andreas Tandler-Schneider, Fertility Center Berlin (Mehrlingsgeburten)
Dr. med. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde, Bethesda-Krankenhaus Duisburg (Endometriose)

Wir danken dem Film Team B2 Video Marketing. Klas Bömecke und Oliver Bloch haben sich in das schwierige Thema „unerfüllter Kinderwunsch“ hervorragend eingearbeitet. Auch der Sprecherin der FAQ-Sequenzen sei herzlich gedankt.

Auf Instagram

Der You-Tube Kinderwunsch-Kanal des BRZ

folgen Sie uns! 

 

Abrechnung der Entnahme und Lagerung von Ovargewebe als Kassenleistung ist im EBM nun geregelt

Geregelt im EBM

Die Erweiterung der Kryo-Richtlinie auf die Entnahme und Lagerung von Ovargewebe zum Fertilitätserhalt war seit einiger Zeit beschlossen. Nun stehen auch die Abrechnungsmodalitäten ab 1. Juli 2023 fest, die die KBV mit dem GKV-Spitzenverband ausgehandelt hat. Für die intensive und sehr zufriedenstellende gemeinsame Arbeit bedankt sich der BRZ!
Die Mitteilung der KBV dazu.

Nach wie vor ist allerdings die Kostenübernahme der Lagerung sowohl der Keimzellen als auch des Ovargewebes nicht final geregelt. Um den Betroffenen den Weg zu erleichtern, hat der BRZ ein Formular entwickelt, das den gesetzlichen Kassen vorgelegt werden kann.

Das Formular

Bei Rückfragen können sich Betroffene natürlich weiterhin an den BRZ richten.  

 

Vorstandswahlen bei der Ordentliche Mitgliederversammlung des BRZ am Nachmittag des 6. Mai 2023 in Berlin

Alter Vorstand = Neuer Vorstand

Wir freuen uns, dass der Vorstand in der bisherigen Zusammensetzung auch die nächste Legislaturperiode im Amt sein wird.

Die Pressemitteilung zur Vorstandswahl

 

Kompetenzzentrum Kinderwunsch – ein Projekt der ev. Hochschule Nürnberg (gefördert vom BMFSFJ)

Stand November 2022

Das Projektziel ist die Erarbeitung inhaltlicher Grundlagen zur Errichtung eines deutschlandweiten Kompetenzzentrums Kinderwunsch.

Die Schwerpunktthemen des Kompetenzzentrums Kinderwunschs konzentrieren sich auf die Bereiche Forschung, Beratung, Unterstützung, Information und Vernetzung rund um das Thema des „unerfüllten Kinderwunschs“. Das Projektteam, unter der Leitung von Professor Birgit Mayer-Lewis erarbeitet seit August 2021 an der Evangelischen Hochschule Nürnberg ein Konzept zur „Errichtung eines Kompetenzzentrums Kinderwunsch“.
Das Projekt wird für drei Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Eine Kurzdarstellung

Webauftritt des Projekts

BMBF fördert Einrichtung von Nachwuchszentren zur Erforschung der Reproduktiven Gesundheit

Deadline für Projektskizzen 1.12.2022!

Wir danken Professor Dr. Jörg Gromoll für die nachstehende Information!

Die Anstrengungen des Netzwerks Reproduktionsforschung, einem Zusammenschluss von Klinikern und Wissenschaftlern zur Initiierung von Forschungsförderungen in Deutschland,  waren erfolgreich!:  Das BMBF hat aktuell ein Programm zur Förderung von interdisziplinären Nachwuchszentren für die reproduktive Gesundheit veröffentlicht!

Es sollen deutschlandweit mehrere Nachwuchszentren an den medizinischen Fakultäten eingerichtet werden. Gefördert werden sollen primär interdisziplinäre Ansätze. Hierbei sollen vor allem translationale, klinische und präventive Fragestellungen zur reproduktiven Gesundheit berücksichtig werden, wobei auch ethische, rechtliche und gesellschaftlicher Aspekte einfließen können.

Für die Nachwuchszentren können mehrere Stellen pro Zentrum  für Medical Scientists (in der Gesundheitsforschung tätige Natur-, Lebens-, Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Postdoc-Phase), Clinician Scientists (promovierte, wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte während der Facharztausbildung) sowie Advanced Clinician Scientists (promovierte, wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte nach der Facharztausbildung) beantragt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Deadline für die Projektskizzen ist der 01.12.2022

Das Netzwerk Reproduktionsforschung ist davon überzeugt, dass dieses Programm eine einzigartige Chance für das Gebiet ist, nachhaltige Strukturen für die Forschung zu schaffen und damit insgesamt die Reproduktionsmedizin und -biologie in Deutschland erheblich gestärkt wird.

Fortbildung für MFA´s in der Reproduktionsmedizin

August bis September 2023!

Endlich wird es eine offizielle Fortbildung (Webinar) für die Medizinischen Fachangestellten in der Reproduktionsmedizin geben!
Der BRZ dankt Prof. Stefan Dieterle (Dortmund), dass er diese gemeinsame Idee nicht nur verfolgt, sondern auch die Anerkennung durchgesetzt hat!  Wir danken Prof. Frank Nawroth (Hamburg) und Dr. Caroline Niehoff (Münster), die gemeinsam mit Prof. Dieterle die wissenschaftliche Leitung haben und wir danken Dr. Thilo Schill und anderen für die Mitarbeit am Curriculum.
Die Fortbildung wird über die Landesärztekammer Westfalen-Lippe angeboten und auch abgewickelt.
Da die Anzahl der Teilnehmer mit 25(!) doch sehr begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Mi, 03.05.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 10.05.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 17.05.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 14.06.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 09.08.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 06.09.2023 09:00 – 17:00 Uhr
Mi, 27.09.2023 09:00 – 17:00 Uhr

Das Informationsblatt — leider schwer direkt zu finden auf den Internetseiten der Kammer
Flyer und ein Formular zur Anmeldung (am Ende des Flyers)
Noch mehr

Adipositas, Das Biologische Zeitfenster, Problem Mehrlingsschwangerschaften – die Filme des BRZ auf dem YouTube Kanal

Informationsfilme des BRZ

Der Kinderwunschkanal des BRZ bei YouTube wächst. Zwei weitere Filme zu wichtigen Themen im weiten Feld „Ungewollte Kinderlosigkeit“ sind fertig geworden. Dank geht an Professor Dr. Nicole Sänder, PD Dr. Knuth und Dr. Andreas Tandler-Schneider, aber auch an das hervorragende Filmer-Team Klas Bömecke und Oliver Bloch von B2-Videomarketing.

Dank geht auch an die Mitglieder des Verbands, die die Herstellung der Filme letztlich finanzieren.

BRZ-Kinderrwunschkanal abonnieren

Vorstand des BRZ gewählt

Der Vorstand ab 9.10.2021

Am 9. Oktober, in der lang verschobenen Ordentlichen Mitgliederversammlung des BRZ in Berlin, hat die Mitgliederschaft einen neuen Vorstand wählen können.

  • Vorsitzender: PD Dr. med. Ulrich A. Knuth, Hamburg (vordem komm. Vorsitzender des BRZ).
  • Stv. Vorsitzender: Holger Eberlein, Fachanwalt für Medizinrecht, Berlin, kommt neu in den Vorstand.
  • Schriftführer: Dr. med. Thilo Schill, Langenhagen, wurde im Amt bestätigt.
  • Schatzmeister: Dr. med. Andreas Ott, Ludwigsburg kommt neu dazu.

Die Mitglieder des Vorstands, die sich bereits seit Jahren kennen, haben sich auf die Fahne geschrieben, nicht nur den Verband mit guter und sicherer Hand zu leiten, sondern auch die Belange der kleinen Schar Reproduktionsmediziner bei den Gremien und der Politik vehement zu vertreten. Aber auch das Betreiben der längst überfälligen gesetzlichen Veränderungen und  das Verbreiten des Wissens um die Kinderwunschbehandlung in der Gesellschaft gehören zu den ausgemachten Zielen.
Die Pressemitteilung
Anfagen jederzeit

Ehe für Alle – Konsequenzen

Keine Abrechnung über die Versichertenkarte

Am 1. Oktober 2017 trat die Gesetzesänderung in Kraft. Die „Ehe für Alle“ bedeutet allerdings nicht, dass lesbische verheiratete Paare nach § 27a SGB V abgerechnet werden können.  In der Anhörung zur Gleichstellung am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag wurde aufgrund der vielen „Ungereimtheiten“ in den unterschiedlichen Gesetzen von den Sachverständigen eine umfassende Reform der Regelungen im Abstammungsrecht und damit letztlich auch der Reproduktionsmedizin gefordert.
Kommentar im BT
Interpretation des Gesetzes

PKV contra Kinderwunsch – Wir rücken die Dinge zurecht!

Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Wir erleben immer wieder, dass sog. privat versicherte Paare Schwierigkeiten bei der Erstattung Ihrer Kinderwunschbehandlung haben. Auf den gemeinsam mit dem juristischen Berater des BRZ gestalteten Seiten finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen!

Kinderwunschkonsil – ein Angebot von BRZ und BVF – Informationen zum Einschreiben und ein Film

Seit 1.4.2021 verfügbar

Der BRZ hat einen Film zum Kinderwunschkonsil produziert, der im neu konzipierten YouTube-Kanal des BRZ zu sehen ist und sehr gern verbreitet werden kann!

Auszug aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) und des Bundesverbands Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) vom 1.4.2021

Erstes digitales Kinderwunschkonsil verbessert die Versorgung von ungewollt kinderlosen Paaren

Ab April 2021 teht für Paare mit bislang unerfülltem Kinderwunsch ein neues telemedizinisches Programm zur Verfügung. Das „Kinderwunschkonsil“ vernetzt über eine digitale Infrastruktur niedergelassene Frauenärzte mit Experten für Reproduktionsmedizin, um Paare, die bislang ungewollt kinderlos geblieben sind, gemeinsam bei der Realisierung ihres Kinderwunsches zu unterstützen. Das Programm wurde in Kooperation vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und dem Bundesverband der Reproduktionsmedizinischen Zentren (BRZ) entwickelt, um die Versorgung bei unerfülltem Kinderwunsch zu beschleunigen und zu verbessern. Die Betriebskrankenkassen sind über ihre Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG-Bayern) die erste Kassenart, die dieses Digitalangebot unterstützt.

„In Deutschland werden jedes Jahr etwa 110.000 Kinderwunsch-Behandlungszyklen durchgeführt – mit steigender Tendenz. Weil die Ursachen für Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann und Frau liegen können, ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig, um die komplexe Fragestellung zu klären. Immer wieder erleben wir, dass wertvolle Zeit bei der Diagnosestellung verloren geht und für einfache Einschränkungen auf männlicher, wie weiblicher Seite keine konsequente Therapie erfolgt. Durch dieses neue telemedizinische Programm möchten wir betroffenen Paaren viel schneller helfen, den richtigen Behandlungspfad für ihre individuelle medizinische Situation zu planen“, erläutert Dr. Ulrich Knuth, kommissarischer Vorsitzender des BRZ aus Hamburg. Mit Hilfe von strukturierten Fragealgorithmen, die von Dr. Matthias Bloechle, Berlin entwickelt wurden, können niedergelassene Gynäkologen zunächst alle wichtigen medizinischen Daten ihrer Patientinnen dokumentieren. Beispielsweise Informationen zu möglichen Erkrankungen, bisherigen Behandlungen oder vorangegangenen Schwangerschaften. Informationen zum Partner und der medizinischen Familiengeschichte sind ebenfalls Bestandteil der digitalen Dokumentation, die zwischen Frauenarzt und dem Experten für Reproduktionsmedizin ausgetauscht werden.

So gelingt den Ärzten die Anmeldung zur Teilnahme am Kinderwunschkonsil

Zykluskalender in der App „Mein Frauenarzt“ ermöglicht begleitendes Monitoring zuhause

Parallel zur Anamnese durch Gynäkologen können die Patientinnen über einen digitalen Zykluskalender aktuelle Informationen über ihr Zyklusgeschehen in das neue Programm übertragen. In der App „Mein Frauenarzt“ steht ein digitales Tagebuch zum Menstruationszyklus zur Verfügung, das wichtige individuelle Informationen z.B. zur Aufwachtemperatur, Zykluslänge, Zervixschleim und anderen relevanten Daten erfasst, die für eine umfassende Beurteilung und Beratung in Bezug auf den bestehenden Kinderwunsch wichtig sind. „Diese App ermöglicht unseren Patientinnen, Daten zum Zyklusgeschehen digital zu dokumentieren und uns so wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen – ohne dass sie dafür jedes Mal in die Praxis kommen müssen. Das ist ein wichtiger Meilenstein in der Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Gemeinsam können wir dann mit dem ausgewählten Experten für Reproduktionsmedizin entscheiden, welche Behandlung für die Frau oder das Paar sinnvoll ist“, betont Dr. Klaus Doubek, 2. Vorsitzender des BVF die Vorteile des neuen Telekonsils.
Weitere Informationen zum Kinderwunschkonsil für Ärzte und medizinisches Personal ist auf der Webseite www.facharztkonsil.de verfügbar.

 

Suche nach den reproduktionsmedizinischen Zentren des BRZ nun auch über „Frauenärzte-im-Netz“

Seit 18. Mai 2020

Um die Sichtbarkeit der reproduktionsmedizinischen Zentren unserer Mitglieder zu erhöhen, bietet der Verband Interessierten nun auch die Suche über die Plattform „Frauenärzte-im-Netz“.  Die Plattform ist mit ca. 1 Million Klicks eine der am meisten frequentierten Informationsquellen für Patientinnen im deutschen Sprachraum. Die virtuelle, engere Verknüpfung zwischen den behandelnden gynäkologischen Praxen und den reproduktionsmedizinischen Zentren wird für Patientinnen die Suche und sicherlich auch die Wege in ein reproduktionsmedizinisches Zentrum verkürzen.
Zur Suchmaske

Leopoldina: Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung

Berlin am 4. Juni 2019

Die Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat ihre bereits im letzten Jahr angekündigte Stellungnahme am 4. Juni 2019 in Berlin vorgestellt und veröffentlicht. Sie fordert den Gesetzgeber auf, doch endlich die „wunden“ Punkte im 30 Jahre alten Embryonenschutzgesetz (ESchG) und deren Folgen durch eine zeitgemäße Gesetzgebung – in einem Fortpflanzungsmedizingesetz – zu regeln. Der BRZ dankt den Verfassern der Stellungnahme für ihre jahrelange umsichtige Arbeit und hofft, dass der gesellschaftlich und parlamentarisch notwendige Diskurs endlich mit Macht angestoßen wird.

Eine interaktive Vorstellung der Stellungnahme und ihrer Inhalte

Rund um das Thema Fortpflanzungsmedizin auf den Seiten der Leopoldina

PM des BRZ

Aus der aktuellen Presse (Auszüge!)
SPIEGEL-online
FAZ-net
Interview mit Prof. Dr. Jochen Taupitz (u.a. Mitglied der Leopoldina) auf ZEIT-online (geführt von Martin Spiewak):
„Die Regeln sind patientenfeindlich“

 

Richtlinie Assistierte Reproduktion der BÄK veröffentlicht

Am 1. Juni 2018 in Kraft getreten

Am 1. Juni 2018 trat die mit großer Umsicht, Sorgfalt und großem Einsatz der BÄK-Arbeitsgruppe erarbeitete „Richtlinie zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion“ in Kraft. Sie löst die bereits seit langem obsolete und nicht mehr dem Stand der Wissenschaft und Praxis entsprechende (Muster)-Richtlinie aus dem Jahr 2006 ab.

Zum Verständnis und zur korrekten Einordnung der BÄK-Richtlinie ist wesentlich, dass sie die einschlägigen Gesetze und Verordnungen weder auslegt noch Desiderata enthält. Der ausschließliche Zweck der Richtlinie besteht darin, dass mit der Beachtung die Einhaltung des Standes der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft vermutet wird.

Richtlinie Ärzteblatt

Die Richtlinie im Netz