Destatis: Mehr Zwillinge und Drillinge im Jahr 2019 geboren!

17.11.2020

In Deutschland kommen immer mehr Kinder in einer Mehrlingsgeburt zur Welt. Seit den 1980er-Jahren steigt der Anteil von Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, Destatis, heute mit.

Die brandaktuelle Erhebung

Im vergangenen Jahr ist jedes 27. Neugeborene ein Mehrlingskind gewesen, 1977 war das noch bei jedem 56. Neugeborenen der Fall. 
Aus dem Deutschen Ärzteblatt dazu

Auch das Deutsche IVF-Register, in das die Zentren des BRZ ihre Daten liefern, geht auf die problematische Anzahl der Mehrlingsgeburten ein und sucht nach Erklärungen für die Rolle der Reproduktionsmedizin bei diesem Geschehen.
Die Pressemitteilung des D.I.R

Verschoben: 13. BRZ Intensivseminar gynäkologische Endokrinologie & Reproduktionsmedizin auf Januar 2022

21. bis 23. Januar 2021 in Berlin

Wir haben uns schweren Herzens der Situation gebeugt und werden das 13. BRZ-Intensivseminar voraussichtlich erst im Januar 2022 anbieten. Allen Interessenten danken wir, allen Referenten ebenfalls! Bleiben Sie uns treu!

 

Jahrbuch 2019 des Deutschen IVF-Registers (D.I.R)® veröffentlicht

Dank geht an die Mitglieder des BRZ

Am 30. November 2020 wurde im Rahmen des virtuellen Treffens der Kinderwunschzentren im deutschsprachigen Raum, dem sog. IVF-Gruppen Treffen, auch das Jahrbuch 2019 des D.I.R vorgestellt und veröffentlicht. Das D.I.R wird von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), dem Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) und der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) getragen und dient mit seinen Zahlen in hervorragender Art und Weise der Darstellung der Ergebnisse der Kinderwunschbehandlungen in den im BRZ organisierten Zentren. Die prospektiv erhobenen Daten in diesem weltweit einzigartigen Register sind ein Spiegel der hervorragenden Qualität der Kinderwunschbehandlungen in Deutschland. Die Zahlen zeigen aber auch auf, dass es durchaus Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Der BRZ bedankt sich ausdrücklich bei seinen Mitgliedern für die sorgfältige Datenlieferung, durch die dieses Register möglich wird.
Das D.I.R-Jahrbuch 2019 (D) 

Ungewollte Kinderlosigkeit – persönliches Stigma und Tabuthema und weit verbreitet

9. September 2020

In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Die Zahl der Frauen, die endgültig kinderlos bleiben, ist zwischen 2008 und 2018 von 17 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.

Für die Studie „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“, in Auftrag gegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das DELTA-Institut Gespräche mit Frauen und Männern zwischen 20 und 50 Jahren geführt und zudem eine repräsentative Befragung von 3000 weiteren Frauen und Männern ausgewertet. Um einem Trend auf die Spur zu kommen wurden teilweise dieselben Fragen gestellt wie bei der Vorgängerstudie von 2013 (vorgestellt 2014). Die Ergebnisse sind erschreckend und erleuchtend zugleich und werden hoffentlich in Gesellschaft und Politik gehört werden. So nehmen lediglich 20%, also ein Fünftel der Betroffenen, trotz ihrer Sehnsucht nach einem eigenen Kind, die medizinische Unterstützung zur Erfüllung des Kinderwunsches wahr. Was muss sich ändern? Wo liegen die Hürden?

Die Einleitung und Kernpunkte

Die Studie kann als PDF heruntergeladen oder inzwischen auch als Druck bestellt werden. Der BRZ dankt dem Institut, Herrn Professor Carsten Wippermann und seinem Team und vor allen Dingen dem zuständigen Referat im BMFSFJ für diese Initiative.

OMV des BRZ verschoben auf April/Mai 2021

Neuer Termin

Aufgrund der Pandemie wird die Ordentliche Mitgliederversammlung des BRZ (mit Vorstandswahlen) erneut verschoben. Das Infektionsgeschehen und die notwendigen Maßnahmen, den dramatisch steigenden Zahlen zu begegnen, machen eine Präsenzveranstaltung unmöglich. Eine virtuelle Lösung aber ist für den BRZ keine Lösung, denn der Verband lebt vom direkten Austausch.

Weitere Informationen erhalten die Mitglieder sehr zeitnah im Rundbrief.

DAS JAHRESTREFFEN DER IVF-GRUPPEN FINDET VIRTUELL STATT!

30. Oktober 2020

Das traditionelle IVF-Jahrestreffen findet am 30. Oktober ausschließlich VIRTUELL statt.
Alle Informationen dazu!

Jahrestreffen FertiPROTEKT® VERSCHOBEN

Verschoben auf 2./3. Oktober 2020

Das Arbeitstreffen ist gänzlich verschoben. Der Tagungsort und alle weiteren Informationen erfolgen im Lauf der nächsten Zeit.

up-date: COVID-19 und die Folgen für die Arbeitsweise in den Zentren des BRZ bzw. D.I.R

23. Juli 2020

Hier finden Sie nun die Nachverfolgung der Ergebnisse bis einschließlich Juni 2020, die das Register veröffentlicht hat.
Die Daten zeigen, dass die Behandlungen nahezu auf Vorjahresniveau liegen – die Rückläufe durch die Pandemie also trotz Beachtung der Vorschriften so gut wie aufgeholt wurden.
Hintergrund
Die Sonderauswertung war im Mai 2020 durch den BRZ in Auftrag gegeben worden.  Der BRZ, dessen Mitglieder nahezu deckungsgleich mit den Exporteuren ins Register sind, bedankt sich dafür, dass die Mitglieder ihre Daten zur Verfügung stellten und stellen.

Das Up-date der Ergebnisse bis einschließlich Juni 2020 (freigegeben lediglich zum Betrachten, daher passwortgeschützt!)
Eine herunterladbare Version erhalten Sie gern auf Anfrage.

Die durchaus spannenden ersten Ergebnisse vom Mai 2020 – freigegeben lediglich zum Betrachten und daher passwortgeschützt!
Eine herunterladbare Version erhalten Sie gern auf Anfrage.

In diesem Zusammenhang ist ein just im Journal Reproductive Biology and Endocrinology erschiener Artikel lesenswert.

Kommentare lesen wir gern jederzeit!

Zeitbild MEDICAL veröffentlicht eine Neuauflage der Broschüre „Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit““

Kostenfrei!

Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit – Neuauflage des kostenlosen Zeitbild MEDICAL ist ab sofort wieder verfügbar

Mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und unter Mitarbeit des BRZ realisiert die Zeitbild Stiftung das Zeitbild MEDICAL „Kinderwunsch: Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit“. Die Materialien sind in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen und können ab sofort wieder kostenlos bestellt werden.

Das Zeitbild MEDICAL „Kinderwunsch“ bietet Informationsmappen für das medizinische und beratende Fachpersonal mit Magazinen für die betroffenen Frauen und Männer. Die Materialien erläutern u. a. Ursachen ungewollter Kinderlosigkeit und behandeln medizinische und rechtliche Aspekte der Reproduktionsmedizin. Darüber hinaus werden finanzielle und psychosoziale Unterstützungsangebote vorgestellt.

Kostenlose Bestellung und Download der Informationsmappe und des Magazins in vier verschiedenen Sprachen

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls auf dem „Informationsportal Kinderwunsch“ des BMFSFJ

Leopoldina: Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung

Berlin am 4. Juni 2019

Die Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat ihre bereits im letzten Jahr angekündigte Stellungnahme am 4. Juni 2019 in Berlin vorgestellt und veröffentlicht. Sie fordert den Gesetzgeber auf, doch endlich die „wunden“ Punkte im 30 Jahre alten Embryonenschutzgesetz (ESchG) und deren Folgen durch eine zeitgemäße Gesetzgebung – in einem Fortpflanzungsmedizingesetz – zu regeln. Der BRZ dankt den Verfassern der Stellungnahme für ihre jahrelange umsichtige Arbeit und hofft, dass der gesellschaftlich und parlamentarisch notwendige Diskurs endlich mit Macht angestoßen wird.

Eine interaktive Vorstellung der Stellungnahme und ihrer Inhalte

Rund um das Thema Fortpflanzungsmedizin auf den Seiten der Leopoldina

PM des BRZ

Aus der aktuellen Presse (Auszüge!)
SPIEGEL-online
FAZ-net
Interview mit Prof. Dr. Jochen Taupitz (u.a. Mitglied der Leopoldina) auf ZEIT-online (geführt von Martin Spiewak):
„Die Regeln sind patientenfeindlich“

 

Richtlinie Assistierte Reproduktion der BÄK veröffentlicht

Am 1. Juni 2018 in Kraft getreten

Am 1. Juni 2018 trat die mit großer Umsicht, Sorgfalt und großem Einsatz der BÄK-Arbeitsgruppe erarbeitete „Richtlinie zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion“ in Kraft. Sie löst die bereits seit langem obsolete und nicht mehr dem Stand der Wissenschaft und Praxis entsprechende (Muster)-Richtlinie aus dem Jahr 2006 ab.

Zum Verständnis und zur korrekten Einordnung der BÄK-Richtlinie ist wesentlich, dass sie die einschlägigen Gesetze und Verordnungen weder auslegt noch Desiderata enthält. Der ausschließliche Zweck der Richtlinie besteht darin, dass mit der Beachtung die Einhaltung des Standes der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft vermutet wird.

Richtlinie Ärzteblatt

Die Richtlinie im Netz

PKV contra Kinderwunsch – Wir rücken die Dinge zurecht!

Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Wir erleben immer wieder, dass sog. privat versicherte Paare Schwierigkeiten bei der Erstattung Ihrer Kinderwunschbehandlung haben. Auf den gemeinsam mit dem juristischen Berater des BRZ gestalteten Seiten finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen!

Ehe für Alle – Konsequenzen

Keine Abrechnung über die Versichertenkarte

Am 1. Oktober 2017 trat die Gesetzesänderung in Kraft. Die „Ehe für Alle“ bedeutet allerdings nicht, dass lesbische verheiratete Paare nach § 27a SGB V abgerechnet werden können.  In der Anhörung zur Gleichstellung am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag wurde aufgrund der vielen „Ungereimtheiten“ in den unterschiedlichen Gesetzen von den Sachverständigen eine umfassende Reform der Regelungen im Abstammungsrecht und damit letztlich auch der Reproduktionsmedizin gefordert.
Kommentar im BT
Interpretation des Gesetzes