Aktuelle Meldungen

  • Abrechnungsseminar des BRZ – ZOOM-Anleitung

    Virtuell!

    Der Vorstand des BRZ hat entschieden, nicht mehr auf die neue GOÄ zu warten, sondern zeitnah ein virtuelles Abrechnungsseminar anzubieten.

    30.4.2021 VIRTUELL über ZOOM
    15.00 bis 18.00 Uhr

    WICHTIG: Die Zugangsdaten und Informationen zum Einloggen erhalten die Teilnehmer Donnerstag 29.4.2021 im Lauf des Vormittags. Die Mails werden ganz regulär verschickt, und zwar vom Absender uszkoreit@repromed.de. Bitte versäumen Sie nicht, auch im SPAM nachzusehen.

    Eine Anleitung zur Verwendung von ZOOM.

    Wieder erhoffen wir von den Teilnehmern im Vorfeld die Fragen, die unter den Nägeln brennen.
    Per Mail unter Angabe Ihres Namens und Ihres Zentrums bitte bis 12. April 2021. Aus den Fragen und Antworten erstellen wir ein Nachschlagewerk, das Ihnen bereits bei Seminarbeginn vorliegt.

    Die Teilnahmegebühren
    Teilnehmer aus BRZ-Mitgliedszentren: 150 Euro/Teilnehmer
    Alle anderen: 300 Euro/Teilnehmer

    Das Anmeldeformular

    Ganz wesentlich ist für Sie und für uns, dass Sie eine gültige email-Anschrift angeben, da der Zugang zum virtuellen Seminar ausschließlich auf diesem Weg verteilt werden wird.

    Referenten
    PD Dr. med. Ulrich A. Knuth: Grundsätzliches und EBM
    RA Holger Eberlein: GOÄ und juristische Fallstricke

    Organisation
    BRZ Geschäftsstelle

    Ablauf
    15.00:  Begrüßung durch den komm. VorsitzendenEinführung und Grundlagen der Abrechnung,      anschließend EBM
    ca. 16.30   GOÄ

    Ein Plakat zum Weiterreichen

  • Kinderwunschkonsil – ein Angebot von BRZ und BVF – Informationen zum Einschreiben

    Seit 1.4.2021 verfügbar

    Auszug aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) und des Bundesverbands Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) vom 1.4.2021

    Erstes digitales Kinderwunschkonsil verbessert die Versorgung von ungewollt kinderlosen Paaren

    Ab April 2021 teht für Paare mit bislang unerfülltem Kinderwunsch ein neues telemedizinisches Programm zur Verfügung. Das „Kinderwunschkonsil“ vernetzt über eine digitale Infrastruktur niedergelassene Frauenärzte mit Experten für Reproduktionsmedizin, um Paare, die bislang ungewollt kinderlos geblieben sind, gemeinsam bei der Realisierung ihres Kinderwunsches zu unterstützen. Das Programm wurde in Kooperation vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und dem Bundesverband der Reproduktionsmedizinischen Zentren (BRZ) entwickelt, um die Versorgung bei unerfülltem Kinderwunsch zu beschleunigen und zu verbessern. Die Betriebskrankenkassen sind über ihre Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG-Bayern) die erste Kassenart, die dieses Digitalangebot unterstützt.

    „In Deutschland werden jedes Jahr etwa 110.000 Kinderwunsch-Behandlungszyklen durchgeführt – mit steigender Tendenz. Weil die Ursachen für Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann und Frau liegen können, ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig, um die komplexe Fragestellung zu klären. Immer wieder erleben wir, dass wertvolle Zeit bei der Diagnosestellung verloren geht und für einfache Einschränkungen auf männlicher, wie weiblicher Seite keine konsequente Therapie erfolgt. Durch dieses neue telemedizinische Programm möchten wir betroffenen Paaren viel schneller helfen, den richtigen Behandlungspfad für ihre individuelle medizinische Situation zu planen“, erläutert Dr. Ulrich Knuth, kommissarischer Vorsitzender des BRZ aus Hamburg. Mit Hilfe von strukturierten Fragealgorithmen, die von Dr. Matthias Bloechle, Berlin entwickelt wurden, können niedergelassene Gynäkologen zunächst alle wichtigen medizinischen Daten ihrer Patientinnen dokumentieren. Beispielsweise Informationen zu möglichen Erkrankungen, bisherigen Behandlungen oder vorangegangenen Schwangerschaften. Informationen zum Partner und der medizinischen Familiengeschichte sind ebenfalls Bestandteil der digitalen Dokumentation, die zwischen Frauenarzt und dem Experten für Reproduktionsmedizin ausgetauscht werden.

    So gelingt den Ärzten die Anmeldung zur Teilnahme am Kinderwunschkonsil

    Zykluskalender in der App „Mein Frauenarzt“ ermöglicht begleitendes Monitoring zuhause

    Parallel zur Anamnese durch Gynäkologen können die Patientinnen über einen digitalen Zykluskalender aktuelle Informationen über ihr Zyklusgeschehen in das neue Programm übertragen. In der App „Mein Frauenarzt“ steht ein digitales Tagebuch zum Menstruationszyklus zur Verfügung, das wichtige individuelle Informationen z.B. zur Aufwachtemperatur, Zykluslänge, Zervixschleim und anderen relevanten Daten erfasst, die für eine umfassende Beurteilung und Beratung in Bezug auf den bestehenden Kinderwunsch wichtig sind. „Diese App ermöglicht unseren Patientinnen, Daten zum Zyklusgeschehen digital zu dokumentieren und uns so wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen – ohne dass sie dafür jedes Mal in die Praxis kommen müssen. Das ist ein wichtiger Meilenstein in der Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Gemeinsam können wir dann mit dem ausgewählten Experten für Reproduktionsmedizin entscheiden, welche Behandlung für die Frau oder das Paar sinnvoll ist“, betont Dr. Klaus Doubek, 2. Vorsitzender des BVF die Vorteile des neuen Telekonsils.
    Weitere Informationen zum Kinderwunschkonsil für Ärzte und medizinisches Personal ist auf der Webseite www.facharztkonsil.de verfügbar.

     

  • Kostenübernahme der Kryokonservierung zum Fertilitätserhalt durch die GKV

    G-BA Richtlinie in Kraft getreten

    Am 10.05.2019 wurde das Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (TSVG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 11.5.2019 in Kraft. Dennoch mussten und müssen die gesetzlich versicherten Patienten, junge Frauen wie junge Männer, die von einer keimzellschädigenden Erkrankung ereilt wurden, auf die Kostenübernahme der Maßnahmen zum Fertilitätserhalt warten. Am 22. Februar 2021 ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss in Kraft getreten.  „Die Leistungen können in Anspruch genommen werden, wenn entsprechende Vergütungsregelungen und Abrechnungsziffern im Bewertungsausschuss zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vereinbart sind. Das dürfte voraussichtlich ab Sommer 2021 der Fall sein.“ Heisst es in der Pressemitteilung.

    Bis dahin können sich Betroffene beim BRZ melden, wie vielfach bereits geschehen, damit wir sie bei der Anerkennung und Kostenübernahme durch die gesetzlichen Kassen der bislang nur nach GOÄ abzurechnenden Leistungen unterstützen können.

    Der BRZ (RA Eberlein) hat eine Mitteilung für die Betroffenen an die Kassen vorformuliert:

    Gemeinsam mit allen relevanten Gesellschaften hat der BRZ die Umsetzung des TSVG im G-BA nicht nur unterstützt, sonder sicherlich maßgeblich geprägt. Allen Mitstreitern, insbesondere der Sprecherin der AG im BRZ Professor Nicole Sänger, sei herzlich gedankt!
    Die Pressemitteilung des G-BA zur Veröffentlichung

  • OMV des BRZ erneut verschoben auf 8. bis 10. Oktober 2021

    Neuer Termin

    Aufgrund der Pandemie wird die Ordentliche Mitgliederversammlung des BRZ (mit Vorstandswahlen) erneut verschoben. Das Infektionsgeschehen und die notwendigen Maßnahmen, den nach wie vor zu hohen Infektionszahlen zu begegnen, machen die für den 30.4. bis 2.5.2021 geplante Präsenzveranstaltung erneut unmöglich. Eine virtuelle Lösung aber ist für den BRZ keine Lösung, denn der Verband lebt vom direkten Austausch.
    Am Samstag, dem 1. Mai 2021 wird der BRZ eine ca. drei stündige virtuelle Informationsveranstaltung für seine Mitglieder durchführen.

    Für den Freitag, 30.4.2021 plant der BRZ ein ausführliches, virtuelles Abrechnungsseminar.

    Weitere Informationen erhalten die Mitglieder zeitnah im Rundbrief oder auf Anfrage per Mail.

  • Legalisierung der Eizellspende – Gesetzentwurf der FDP-Fraktion und Anhörung im Ausschuss für Gesundheit

    27.1.2021

    Am 27. Januar 2021 erfolgt die Anhörung im AfG zu einem Gesetzentwurf der FDP zur Legalisierung der Eizellspende in Deutschland. Die unterschiedlichsten Meinungen der unterschiedlichen zur Stellungnahme gebetenen Verbände und Einzelsachverstände finden Sie im Netz.
    Am 28. Januar kann die Anhörung, an der auch der BRZ teilnimmt, im Netz nachverfolgt werden.

    Der BRZ unterstützt die Legalisierung der Eizellspende in Deutschland – allerdings nicht als „Einzelaktion“, sondern als Bestandteil einer umfassenden und zeitgemäßen Anpassung des Embryonenschutzgesetzes – und nicht erst in weiteren 30 Jahren!

    Der Gesetzentwurf und alle Stellungnahmen
    Ein zusammenfassender Artikel aus der Ärzte Zeitung

  • Destatis: Mehr Zwillinge und Drillinge im Jahr 2019 geboren!

    17.11.2020

    In Deutschland kommen immer mehr Kinder in einer Mehrlingsgeburt zur Welt. Seit den 1980er-Jahren steigt der Anteil von Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, Destatis, heute mit.

    Die brandaktuelle Erhebung

    Im vergangenen Jahr ist jedes 27. Neugeborene ein Mehrlingskind gewesen, 1977 war das noch bei jedem 56. Neugeborenen der Fall. 
    Aus dem Deutschen Ärzteblatt dazu

    Auch das Deutsche IVF-Register, in das die Zentren des BRZ ihre Daten liefern, geht auf die problematische Anzahl der Mehrlingsgeburten ein und sucht nach Erklärungen für die Rolle der Reproduktionsmedizin bei diesem Geschehen.
    Die Pressemitteilung des D.I.R

  • Jahrbuch 2019 des Deutschen IVF-Registers (D.I.R)® veröffentlicht

    Dank geht an die Mitglieder des BRZ

    Am 30. November 2020 wurde im Rahmen des virtuellen Treffens der Kinderwunschzentren im deutschsprachigen Raum, dem sog. IVF-Gruppen Treffen, auch das Jahrbuch 2019 des D.I.R vorgestellt und veröffentlicht. Das D.I.R wird von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), dem Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) und der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) getragen und dient mit seinen Zahlen in hervorragender Art und Weise der Darstellung der Ergebnisse der Kinderwunschbehandlungen in den im BRZ organisierten Zentren. Die prospektiv erhobenen Daten in diesem weltweit einzigartigen Register sind ein Spiegel der hervorragenden Qualität der Kinderwunschbehandlungen in Deutschland. Die Zahlen zeigen aber auch auf, dass es durchaus Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Der BRZ bedankt sich ausdrücklich bei seinen Mitgliedern für die sorgfältige Datenlieferung, durch die dieses Register möglich wird.
    Das D.I.R-Jahrbuch 2019 (D) 

  • Ungewollte Kinderlosigkeit – persönliches Stigma und Tabuthema und weit verbreitet

    9. September 2020

    In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Die Zahl der Frauen, die endgültig kinderlos bleiben, ist zwischen 2008 und 2018 von 17 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.

    Für die Studie „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“, in Auftrag gegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das DELTA-Institut Gespräche mit Frauen und Männern zwischen 20 und 50 Jahren geführt und zudem eine repräsentative Befragung von 3000 weiteren Frauen und Männern ausgewertet. Um einem Trend auf die Spur zu kommen wurden teilweise dieselben Fragen gestellt wie bei der Vorgängerstudie von 2013 (vorgestellt 2014). Die Ergebnisse sind erschreckend und erleuchtend zugleich und werden hoffentlich in Gesellschaft und Politik gehört werden. So nehmen lediglich 20%, also ein Fünftel der Betroffenen, trotz ihrer Sehnsucht nach einem eigenen Kind, die medizinische Unterstützung zur Erfüllung des Kinderwunsches wahr. Was muss sich ändern? Wo liegen die Hürden?

    Die Einleitung und Kernpunkte

    Die Studie kann als PDF heruntergeladen oder inzwischen auch als Druck bestellt werden. Der BRZ dankt dem Institut, Herrn Professor Carsten Wippermann und seinem Team und vor allen Dingen dem zuständigen Referat im BMFSFJ für diese Initiative.

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