Aktuelle Meldungen

  • OMV 2021 mit Vorstandswahlen

    8. bis 10. Oktober 2021 in Präsenz

    In Berlin, im Hotel Abion Spreebogen, wie immer. Die Einladungen haben die Mitglieder des Verbands mit der Schneckenpost erhalten. Das Einladungsschreiben, die vorläufige Tagesordnung und der übliche Wunschzeittel findet sich auch im Mitgliederbereich. Auch eine Möglichkeit für die Übertragung der Stimme ist in der Einladung enthalten.
    Unsere Hinweise zu den Regelungen unter Pandemiebedingungen erhalten die Teilnehmer kurz vor dem 9. Oktober. Wir hoffen auf rege Teilnahme!

  • 13. BRZ Intensivseminar gynäkologische Endokrinologie & Reproduktionsmedizin 20. bis 22. Januar 2022

    20. bis 22. Januar in Berlin

    Wir planen nun das 13. Seminar in Präsenz, wie immer in Berlin auf dem GLS Campus. Sicherlich werden wir die Anzahl der Teilnehmer begrenzen müssen, um den voraussichtlich auch dann noch geltenden Vorschriften zu entsprechen. Sollte das Seminar nicht in Präsenz stattfinden können, werden wir notgedrungen auf das virtuelle Angebot umsteigen. Ungern, denn diese Veranstaltung lebt vom persönlichen Austausch und den guten Kontakten, die geknüpft werden.

    Wir informieren Sie regelmäßig auf diesen Seiten.

    Melden Sie sich an! Die Plätze werden voraussichtlich begrenzt sein.  Rückfragen können Sie jederzeit per Mail an uns richten.
    Bitte überweisen Sie erst, wenn Sie aus der BRZ Geschäftsstelle schriftlich dazu aufgefordert werden.

    Das Programm und ein Formular zur Anmeldung

  • Ehe für Alle – Konsequenzen

    Keine Abrechnung über die Versichertenkarte

    Am 1. Oktober 2017 trat die Gesetzesänderung in Kraft. Die „Ehe für Alle“ bedeutet allerdings nicht, dass lesbische verheiratete Paare nach § 27a SGB V abgerechnet werden können.  In der Anhörung zur Gleichstellung am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag wurde aufgrund der vielen „Ungereimtheiten“ in den unterschiedlichen Gesetzen von den Sachverständigen eine umfassende Reform der Regelungen im Abstammungsrecht und damit letztlich auch der Reproduktionsmedizin gefordert.
    Kommentar im BT
    Interpretation des Gesetzes

  • Kostenübernahme der Kryokonservierung zum Fertilitätserhalt durch die GKV – update

    Umsetzung ab 1. Juli 2021

    Am 10.05.2019 wurde das Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (TSVG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 11.5.2019 in Kraft. Dennoch mussten und müssen die gesetzlich versicherten Patienten, junge Frauen wie junge Männer, die von einer keimzellschädigenden Erkrankung ereilt wurden, auf die Kostenübernahme der Maßnahmen zum Fertilitätserhalt warten. Am 22. Februar 2021 ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in Kraft getreten. Zum 1.7.2021, nach Schaffung erforderlicher neuer Abrechnungsziffern und Kalkulation ihrer Bewertung durch den Bewertungsausschuss (BA) können die Leistungen zu Lasten der GKV abgerechnet werden.

    In der Richtlinie werden auch die Altfälle berücksichtigt. Allerdings ist bislang die Vorgehensweise – vor allen Dingen für diese Fälle – nicht wirklich geklärt. Der BRZ bittet daher seine Mitglieder noch um etwas Geduld bis die Verhandlungen mit den zuständigen Gremien in der KBV abgeschlossen sind. Ganz wesentlich anzumerken ist auch, dass für die Inanspruchnahme einer ICSI-Behandlung nach Fertilitätserhalt die notwendige Änderung der Richtlinie Künstliche Befruchtung angespasst werden muss. Das dafür zuständige Gremium, der Gemeinsame Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen (G-BA) arbeitet unter Hochdruck an dieser Aufgabe.

    Hochproblematisch ist nach wie vor die Kostenübernahme der Kryokonservierung und Lagerung bei Altfällen. Hier versucht der BRZ, das Verfahren mit den zuständige Gremien zu klären. Die Vorgaben der Richtlinie sind bislang nicht praktikabel.

    NEUFÄLLE
    Der BRZ hat für die Information der Krankenkasse ein Formular entwickelt, das auch allen anderen Fachgruppen zur Verfügung gestellt wird. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass vonseiten der Kassen keine Genehmigung erforderlich ist!
    Es sei an dieser Stelle erneut darauf hingewiesen, dass die Regelungen in dieser Richtlinie ausschließlich für gesetzlich versicherte Patienten gilt.

    Das Formular

    Rückfragen können auch Betroffene natürlich weiterhin an den BRZ richten.  

    Gemeinsam mit allen relevanten Gesellschaften hat der BRZ die Umsetzung des TSVG im G-BA unterstützt. Allen Mitstreitern, insbesondere der Sprecherin der AG im BRZ, Professor Nicole Sänger, sei herzlich gedankt!

    Mehr zur Richtlinie aus dem G-BA

  • Anzahl der Mehrlingsgeburten nach IVF reduzieren! Ein Film des BRZ

    BRZ 2021

    Der lang gehegte Kinderwunsch geht endlich in Erfüllung – und das gleich zwei- oder sogar dreimal in einem Zyklus. Aber Schwangerschaft und Geburt von Mehrlingen sind nicht ungefährlich für Mutter und Kinder und das Leben der Kinder ist im Vergleich zu Einlingen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken verbunden, manchmal lebenslang. Die Gründe der werdenden Eltern, sich für den Transfer von mehr als einem Embryo zu entscheiden und damit das hohe Risiko von Mehrlingen in Kauf zu nehmen, sind vielfältig und verständlich:  ein Ende der doch belastenden Behandlungen, Abschluss der Familienplanung und Ende der finanziellen Belastung durch weitere Zyklen. Unser Film zeigt, dass die Realität völlig anders aussieht, in jeder Hinsicht.
    Der Film auf dem  BRZ Kinderwunschkanal bei YouTube

     

  • Kinderwunschkonsil – ein Angebot von BRZ und BVF – Informationen zum Einschreiben und ein Film

    Seit 1.4.2021 verfügbar

    Der BRZ hat einen Film zum Kinderwunschkonsil produziert, der im neu konzipierten YouTube-Kanal des BRZ zu sehen ist und sehr gern verbreitet werden kann!

    Auszug aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) und des Bundesverbands Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) vom 1.4.2021

    Erstes digitales Kinderwunschkonsil verbessert die Versorgung von ungewollt kinderlosen Paaren

    Ab April 2021 teht für Paare mit bislang unerfülltem Kinderwunsch ein neues telemedizinisches Programm zur Verfügung. Das „Kinderwunschkonsil“ vernetzt über eine digitale Infrastruktur niedergelassene Frauenärzte mit Experten für Reproduktionsmedizin, um Paare, die bislang ungewollt kinderlos geblieben sind, gemeinsam bei der Realisierung ihres Kinderwunsches zu unterstützen. Das Programm wurde in Kooperation vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und dem Bundesverband der Reproduktionsmedizinischen Zentren (BRZ) entwickelt, um die Versorgung bei unerfülltem Kinderwunsch zu beschleunigen und zu verbessern. Die Betriebskrankenkassen sind über ihre Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG-Bayern) die erste Kassenart, die dieses Digitalangebot unterstützt.

    „In Deutschland werden jedes Jahr etwa 110.000 Kinderwunsch-Behandlungszyklen durchgeführt – mit steigender Tendenz. Weil die Ursachen für Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann und Frau liegen können, ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig, um die komplexe Fragestellung zu klären. Immer wieder erleben wir, dass wertvolle Zeit bei der Diagnosestellung verloren geht und für einfache Einschränkungen auf männlicher, wie weiblicher Seite keine konsequente Therapie erfolgt. Durch dieses neue telemedizinische Programm möchten wir betroffenen Paaren viel schneller helfen, den richtigen Behandlungspfad für ihre individuelle medizinische Situation zu planen“, erläutert Dr. Ulrich Knuth, kommissarischer Vorsitzender des BRZ aus Hamburg. Mit Hilfe von strukturierten Fragealgorithmen, die von Dr. Matthias Bloechle, Berlin entwickelt wurden, können niedergelassene Gynäkologen zunächst alle wichtigen medizinischen Daten ihrer Patientinnen dokumentieren. Beispielsweise Informationen zu möglichen Erkrankungen, bisherigen Behandlungen oder vorangegangenen Schwangerschaften. Informationen zum Partner und der medizinischen Familiengeschichte sind ebenfalls Bestandteil der digitalen Dokumentation, die zwischen Frauenarzt und dem Experten für Reproduktionsmedizin ausgetauscht werden.

    So gelingt den Ärzten die Anmeldung zur Teilnahme am Kinderwunschkonsil

    Zykluskalender in der App „Mein Frauenarzt“ ermöglicht begleitendes Monitoring zuhause

    Parallel zur Anamnese durch Gynäkologen können die Patientinnen über einen digitalen Zykluskalender aktuelle Informationen über ihr Zyklusgeschehen in das neue Programm übertragen. In der App „Mein Frauenarzt“ steht ein digitales Tagebuch zum Menstruationszyklus zur Verfügung, das wichtige individuelle Informationen z.B. zur Aufwachtemperatur, Zykluslänge, Zervixschleim und anderen relevanten Daten erfasst, die für eine umfassende Beurteilung und Beratung in Bezug auf den bestehenden Kinderwunsch wichtig sind. „Diese App ermöglicht unseren Patientinnen, Daten zum Zyklusgeschehen digital zu dokumentieren und uns so wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen – ohne dass sie dafür jedes Mal in die Praxis kommen müssen. Das ist ein wichtiger Meilenstein in der Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Gemeinsam können wir dann mit dem ausgewählten Experten für Reproduktionsmedizin entscheiden, welche Behandlung für die Frau oder das Paar sinnvoll ist“, betont Dr. Klaus Doubek, 2. Vorsitzender des BVF die Vorteile des neuen Telekonsils.
    Weitere Informationen zum Kinderwunschkonsil für Ärzte und medizinisches Personal ist auf der Webseite www.facharztkonsil.de verfügbar.

     

  • Legalisierung der Eizellspende – Gesetzentwurf der FDP-Fraktion und Anhörung im Ausschuss für Gesundheit

    27.1.2021

    Am 27. Januar 2021 erfolgt die Anhörung im AfG zu einem Gesetzentwurf der FDP zur Legalisierung der Eizellspende in Deutschland. Die unterschiedlichsten Meinungen der unterschiedlichen zur Stellungnahme gebetenen Verbände und Einzelsachverstände finden Sie im Netz.
    Am 28. Januar kann die Anhörung, an der auch der BRZ teilnimmt, im Netz nachverfolgt werden.

    Der BRZ unterstützt die Legalisierung der Eizellspende in Deutschland – allerdings nicht als „Einzelaktion“, sondern als Bestandteil einer umfassenden und zeitgemäßen Anpassung des Embryonenschutzgesetzes – und nicht erst in weiteren 30 Jahren!

    Der Gesetzentwurf und alle Stellungnahmen
    Ein zusammenfassender Artikel aus der Ärzte Zeitung

  • Jahrbuch 2019 des Deutschen IVF-Registers (D.I.R)® veröffentlicht

    Dank geht an die Mitglieder des BRZ

    Am 30. November 2020 wurde im Rahmen des virtuellen Treffens der Kinderwunschzentren im deutschsprachigen Raum, dem sog. IVF-Gruppen Treffen, auch das Jahrbuch 2019 des D.I.R vorgestellt und veröffentlicht. Das D.I.R wird von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), dem Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ) und der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) getragen und dient mit seinen Zahlen in hervorragender Art und Weise der Darstellung der Ergebnisse der Kinderwunschbehandlungen in den im BRZ organisierten Zentren. Die prospektiv erhobenen Daten in diesem weltweit einzigartigen Register sind ein Spiegel der hervorragenden Qualität der Kinderwunschbehandlungen in Deutschland. Die Zahlen zeigen aber auch auf, dass es durchaus Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Der BRZ bedankt sich ausdrücklich bei seinen Mitgliedern für die sorgfältige Datenlieferung, durch die dieses Register möglich wird.
    Das D.I.R-Jahrbuch 2019 (D) 

  • Ungewollte Kinderlosigkeit – persönliches Stigma und Tabuthema und weit verbreitet

    9. September 2020

    In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Die Zahl der Frauen, die endgültig kinderlos bleiben, ist zwischen 2008 und 2018 von 17 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.

    Für die Studie „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“, in Auftrag gegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das DELTA-Institut Gespräche mit Frauen und Männern zwischen 20 und 50 Jahren geführt und zudem eine repräsentative Befragung von 3000 weiteren Frauen und Männern ausgewertet. Um einem Trend auf die Spur zu kommen wurden teilweise dieselben Fragen gestellt wie bei der Vorgängerstudie von 2013 (vorgestellt 2014). Die Ergebnisse sind erschreckend und erleuchtend zugleich und werden hoffentlich in Gesellschaft und Politik gehört werden. So nehmen lediglich 20%, also ein Fünftel der Betroffenen, trotz ihrer Sehnsucht nach einem eigenen Kind, die medizinische Unterstützung zur Erfüllung des Kinderwunsches wahr. Was muss sich ändern? Wo liegen die Hürden?

    Die Einleitung und Kernpunkte

    Die Studie kann als PDF heruntergeladen oder inzwischen auch als Druck bestellt werden. Der BRZ dankt dem Institut, Herrn Professor Carsten Wippermann und seinem Team und vor allen Dingen dem zuständigen Referat im BMFSFJ für diese Initiative.

  • up-date: COVID-19 und die Folgen für die Arbeitsweise in den Zentren des BRZ bzw. D.I.R

    23. Juli 2020

    Hier finden Sie nun die Nachverfolgung der Ergebnisse bis einschließlich Juni 2020, die das Register veröffentlicht hat.
    Die Daten zeigen, dass die Behandlungen nahezu auf Vorjahresniveau liegen – die Rückläufe durch die Pandemie also trotz Beachtung der Vorschriften so gut wie aufgeholt wurden.
    Hintergrund
    Die Sonderauswertung war im Mai 2020 durch den BRZ in Auftrag gegeben worden.  Der BRZ, dessen Mitglieder nahezu deckungsgleich mit den Exporteuren ins Register sind, bedankt sich dafür, dass die Mitglieder ihre Daten zur Verfügung stellten und stellen.

    Das Up-date der Ergebnisse bis einschließlich Juni 2020 (freigegeben lediglich zum Betrachten, daher passwortgeschützt!)
    Eine herunterladbare Version erhalten Sie gern auf Anfrage.

    Die durchaus spannenden ersten Ergebnisse vom Mai 2020 – freigegeben lediglich zum Betrachten und daher passwortgeschützt!
    Eine herunterladbare Version erhalten Sie gern auf Anfrage.

    In diesem Zusammenhang ist ein just im Journal Reproductive Biology and Endocrinology erschiener Artikel lesenswert.

    Kommentare lesen wir gern jederzeit!

  • Suche nach den reproduktionsmedizinischen Zentren des BRZ nun auch über „Frauenärzte-im-Netz“

    Seit 18. Mai 2020

    Um die Sichtbarkeit der reproduktionsmedizinischen Zentren unserer Mitglieder zu erhöhen, bietet der Verband Interessierten nun auch die Suche über die Plattform „Frauenärzte-im-Netz“.  Die Plattform ist mit ca. 1 Million Klicks eine der am meisten frequentierten Informationsquellen für Patientinnen im deutschen Sprachraum. Die virtuelle, engere Verknüpfung zwischen den behandelnden gynäkologischen Praxen und den reproduktionsmedizinischen Zentren wird für Patientinnen die Suche und sicherlich auch die Wege in ein reproduktionsmedizinisches Zentrum verkürzen.
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